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<pre>Ob ausgerechnet beim BVB der Turnaround gelingt, darf getrost bezweifelt werden. Die Bilanz ist eindeutig negativ.  <p> Ob die Pause der Kicker in einem Spiel bei dem vermutlich ohnehin kaum etwas zu holen ist, nun geplant war oder nicht — Trainer Dirk Schuster schätzt die Lage vor dem Bayern-Spiel folgendermaßen ein:  <p>  Nach nur zwei Siegen aus 23 aufeinanderfolgenden Bundesligaspielen eroberte Heidenheim allein an den letzten beiden Spieltagen genauso viele Dreier. Insgesamt holte der FCH aus den den letzten drei Partien sieben von neun möglichen Punkten und findet sich mittlerweile auf dem Abstiegs-Relegationsplatz wieder. Das rettende Ufer ist mit drei Zählern Rückstand wieder in Sicht. <p> Als einzige Mannschaft sind die Berliner noch ohne Punkt. In Köln wurde trotz früher Führung mit 1:3 verloren. Auch gegen Wolfsburg stand ein 1:0 auf der Anzeigetafel, wieder wurde es verschenkt. <p>  Zwar können die Franken darauf verweisen, dass auch der jüngste Untergang lediglich auf Kosten eines Dreiers ging — dies gilt aber freilich nur, sofern die erforderlich gewordene Trauma-Bewältigung umgehend gelingt.  </pre>


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<pre>Bei dem 1:0-Erfolg gegen Mainz hatte sich der FC Ingolstadt auch zum Auftakt der Rückrunde wieder einmal als äußerst unangenehm zu bespielende Mannschaft erwiesen: Beim Gastspiel in Dortmund scheint für den Aufsteiger am kommenden Samstag nun aber dennoch kaum etwas drin zu sein.  <p> „Es war wichtig, dass die Mannschaft gesehen hat, dass es auch ohne ihn geht“, sagte Sportdirektor Michael Zorc.  <p>  Sollte sich unsere Annahme als richtig erweisen, dass der FC Bayern auch in der spanischen Hauptstadt auf verlorenem Posten stand (nach Redaktionsschluss), fällt die vorläufige Zwischenbilanz der ausgerufenen Wahrheits-Wochen geradezu verheerend aus. <p> Die jüngsten beiden Heimsiege hatten eines gemeinsam. Die Fans zitterten bis zum Schluss um den Dreier, ehe jeweils die Nachspielzeit das erlösende 2:0 brachte. Tritt Bochum Zuhause weiterhin so stark auf, sollte der Abstieg eigentlich kein Thema werden. <p>  Hatten sich die Oberbayern in ihren ersten fünf Heimspielen noch mit mickrigen zwei Törchen begnügt, wurde diese Ausbeute nun innerhalb der zweiten Halbzeit mehr als verdoppelt: ein Torrausch, gegen den nun gewiss auch der FC Köln nur wenig einzuwenden hat.  </pre> 


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<pre> „Wir müssen weiter solche Spiele auf den Platz bringen, um die nötigen Punkte zu sammeln.“Der Premierensieg gegen den FSV Mainz soll für Julian Nagelsmann nur ein Anfang gewesen sein — geht es nach dem 28-Jährigen, legen seine Hoffenheimer nun bereits in Dortmund nach.  <p> Wenn man diesen Statistiken Glauben schenken darf, dann dürften drei Punkte gegen Dortmund sehr unwahrscheinlich sein. Zugleich sind die Schwarz-Gelben unter Peter Stöger noch immer ungeschlagen in der Liga. Ob die Frankfurter das ändern können?  <p>  Wir halten es in jedem Falle für wahrscheinlicher, dass Leverkusen nach der montäglichen Gala nun auch vor heimischer Kulisse noch immer im Euphorie-Modus agiert — und mit einem folgerichtigen Dreier der Rückkehr in die Champions League wieder ein beträchtliches Stückchen näherkommt. <p>  Vor dem 1:0-Sieg gegen Hannover am vorvorigen Spieltag blieb die Mannschaft von Florian Kohfeldt vier Auswärtsspiele in Folge sieglos. <p>  Die Dortmunder werden sich besonders vor Standardsituationen in Acht nehmen müssen. Gegen Leipzig beide Freiburger Treffer aus ruhenden Bällen, von den letzten zehn Toren erzielten die Breisgauer acht aus Standards.  </pre>


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<pre> Wie etwa Daniel Baier: „Jeder hat gesehen, dass es desolat war. Trotzdem müssen wir weitermachen. Es hilft nichts, wenn wir bis Freitag die Köpfe unten haben und von jedem hören, wie schlecht wir sind und was für ein Katastrophen-Auftritt das war. Wir müssen alles anders machen als in diesem Spiel.“  <p> Insofern mutete es durchaus heroisch an, dass die Mannschaft trotz der langen Unterzahl am Ende sogar nur wenige Sekunden von einem Unentschieden trennte.   <p> Tatsächlich war es Wolfsburg trotz frühen Rückstands (4.) gelungen, das Spiel nach nur einer halben Stunde zu drehen. <p>  Das letzte Mal, dass sie in der Bundesliga den Rasen als Sieger verlassen durften war am 2September nach dem 2:0-Heimsieg gegen Ingolstadt. Seitdem gab es vier Niederlagen und drei Unentschieden — wie das 1:1 am vergangenen Spieltag gegen TSG Hoffenheim.  <p> Vor der Länderspielpause erkämpfte sich Bremen einen Last-Minute-Punkt bei Bayer Leverkusen. Gibt es diesmal erneut Zählbares?  </pre>


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<pre> Aber auch gegen die Nullfünfer bettelten die Münchner immer wieder um ein Gegentor. Das erkannte auch Bayern-Coach Jupp Heynckes, der dies nach dem Spiel auch gleich kritisch anmerkte.  <p> Durch den Ausfall von Jerome Boateng, Javi Martinez und Holger Badstuber agiert die Innenverteidigung der Münchner längst nicht so bombensicher wie üblich. Durchschnittlich kassierten die Bayern in den vergangenen vier Spielen ein Tor pro Partie.  <p>  Mit einem Schnitt von 4,05 Toren pro Spiel aus den letzten 20 Begegnungen ist Leverkusen gegen Wolfsburg eine der torreichsten der letzten Jahre <p>  In einer Partie, in der mutmaßlich beide Teams nicht mit offensiven Reizen geizen, dürften die Bullen das gegnerische Netz ganz einfach häufiger zum Zappeln bringen — eine Torwette auf ein Duell mit vielen Treffern scheint mit entsprechend wenigen Risiken behaftet zu sein.  <p> Diese Beobachtung macht schmerzlich deutlich, dass die Qualität des HSV selbst in Zeiten des Höhenflugs engen qualitativen Grenzen unterliegt — weshalb es für die Mannschaft von Markus Gisdol am Samstag nicht erst in den Schlussminuten ziemlich ungemütlich werden dürfte.  </pre>


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